GEMHYPE.COM hilft bei Existenzgründungen 

Edelsteine wachsen bekanntlich nicht auf Bäumen, sondern sind Schätze, welche die Erdkruste manchmal mehr, manchmal weniger verborgen hält. Als Start-Up welches ein international agierendes Unternehmen im Background hat, stellen wir uns unserer sozialen Verantwortung in den Partnerländern, mit denen wir uns über den Handel von Edelsteinen verbunden fühlen. Vor allem Jugendliche haben es angesichts hoher Jugend-Arbeitslosigkeit in diesen Ländern of schwer, beruflich Fuß zu fassen. Eine eigene Existenzgründung ist für viele ein guter Weg, trotzdem später ein eigenes Auskommen zu haben. Solche jungen Leute wollen wir fördern. Der uns persönlich bekannte Verein „Partnerschaft für Afrika“ hat dazu ein Programm aufgelegt, dessen Rezept gegen die Armut - vor allem von Waisen und Halbwaisen - Bildung und Betreuung von A bis Z ist.

Hintergrund: Als Folge der in Tansania herrschenden HIV-Epidemie stirbt noch immer eine hohe Anzahl von Vätern und Müttern. Sie hinterlassen häufig Kleinkinder, Kinder und Jugendliche als Waisen oder Halbwaisen, vielfach auch (HIV-positive) Mütter, die kränklich, mittellos und ungelernt sind und in menschenunwürdigen Wohnverhältnissen unterkommen. 

Zu diesem Zwecke wurde von „Partnerschaft für Afrika“ das „MVC-Programm“ für „Most Vulnerable Children“ begründet und fördert Schulbildung, Ausbildung und Studium für Kinder, und Jugendliche, die sonst keine Chance dazu hätten. Im Laufe der Zeit wurde mehr und mehr evident, dass einige Absolventen aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit trotz guter Ausbildung keine Chance haben, im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Der von „Partnerschaft für Afrika e.V.“ verfolgte Ansatz „Bildung von A bis Z“ trägt dazu bei, durch Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe die nächste Generation als Stütze einer gestärkten Gesellschaft aufzubauen und somit auch Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen.

In 2018/19 wurde damit begonnen, Existenzgründungszuschüsse an Absolventen vergeben, die in Businesstrainings vielversprechende Businesspläne für eine Kleinselbständigkeit erarbeitet und vorgelegt haben: ein Wasserlieferdienst für Slumbewohner, ein Schreibwaren- und Copyshop, ein Lebensmittellieferdienst für abgelegene Massai-Dörfer etc. Diese Projekte laufen bis heute erfolgreich und haben einen Nutzen für den Einzelnen und die Gemeinschaft (z.B. über Steuererträge, weitere Arbeitsplätze, Mitversorgung von Geschwistern). Sie ermöglichen es den jungen Menschen, den Weg aus der Armut und der Fremd-Alimentierung zu finden, sich selbst und ggf. spätere Familien selbst zu versorgen. 

 

Wir unterstützen Rose Mkari und Kenneth Nathai mit einer Start-Up Patenschaften

Rose Mkari, 26, wurde von „Partnerschaft für Afrika“  bis zur „mittleren Reife“ gefördert, hatte aber nicht das Talent für eine weitere Schulkarriere. Stattdessen begann sie aus eigener Kraft Geld zu verdienen, indem sie gebrauchte Hüte kaufte und wiederverkaufte. Aufgrund dieser guten Eigeninitiative wurde sie nun von uns mit einem kleinen Startkapital ausgerüstet, um einen eigenen Shop aufzumachen. Rose wird es schaffen!



 

 

 

 

 

Kenneth Nathai, 24,
machte eine Ausbildung als Elektriker. Nach dem Abschluss folgte Arbeitslosigkeit, doch er nahm die Sache selbst in die Hand: er begann einen Lieferservice, und zwar mit der ausrangierten Sackkarre seines Kumpels Emmanuel. Emmanuel verschenkte seine Karre als seinen Beitrag zum Programm an Kenneth, der damit ein Kleinbusiness beginnen konnte. Aufgrund dieser Initiative erhielt auch Kenneth nun von uns ein Startkapital für ein Dreirad-Motorrad, um seinen Lieferservice auszubauen.

 

Die Initiatoren des Vereins, Friederike Heidenhof und ihr Mann, Dr. Günter Heidenhof, sind mindestens zweimal pro Jahr persönlich vor Ort und überwachen die Projektdurchführung und die Verwendung der Spenden. „Es geht uns und unseren Mitgründern vor allem darum, Kindern durch Schulbildung und weitere Unterstützung auf den rechten Weg zu helfen, um später ein eigenständiges Leben führen zu können. Wir kümmern uns um behinderte Kinder, um Straßenkinder, um Waisen in den Slums und um HIV-positive Kinder. Viele von ihnen haben neben Armut und Verwahrlosung auch Gewalt oder gar Missbrauch erlebt. „Wir sehen unsere Arbeit als aktive Fluchtprävention und als Schutz vor Radikalisierung. Viele unserer Schützlinge sind inzwischen Mechaniker, Lehrer, IT-Experten oder gar Ärzte, statt hoffnungslos in den Slums herumzuhängen“, so Friederike Heidenhof.
Inzwischen hat der Verein zwei Waisenhäuser, eine Grundschule,
ein Gymnasium und ein umfangreiches Bildungsprogramm auf- und ausgebaut. 

Mehr zu Partnerschaften für Afrika e.V. findet ihr auf partnerschaft-fuer-afrika.de

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